14. Dezember 2014

Hallo Frau Rauskolb,

ich will versuchen, meine Gedanken zur Therapie für einen evtl. Zeitungsartikel in Worte zu fassen.

Vor ca. 25 Jahren habe ich ein Angst- und Paniksyndrom entwickelt, das im Lauf der Jahre immer schlimmer wurde, was dazu führt, dass ich zum Teil nicht mal mehr in der Lage war, einkaufen zu gehen.
Verschiedene Versuche, mit dieser Angst fertig zu werden (Akupunktur, Tabletten) haben mein Problem nicht gelöst.
Meine letzte Hoffnung ist die Hypnosetherapie. Es ist leider so, dass das Wort Hypnose  in uns eine große  Unsicherheit auslöst, man denkt an die sogenannte “Showhypnose”. Ist aber Unsinn, weil die Hypnosetherapie damit gar nichts zu tun hat.
Im Laufe der Sitzungen hat sich herausgestellt, dass die Ursache der Angst mein Vater ist. Obwohl er schon 30 Jahre tot ist, beherrscht er immer noch mein Leben. Es erstaunt mich jedesmal, welche  Dinge in meinem Unterbewusstsein gespeichert sind, die mir jetzt das Leben schwer machen. Die Therapie  ist für mich eine Bereicherung und ich bin zuversichtlich, mein Angstsyndrom in den Griff zu bekommen. Es ist auch sehr wichtig, einen guten Therapeuten zu finden, der nicht nur stur nach Schema arbeitet, sondern sich auf seinen Patienten einlässt.

Liebe Grüße